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Gruesse aus der Grossen Stadt

Autor: nils (Seite 1 von 47)

Pet Peeve: Leute mit Smartphone, die nach dem Weg fragen

Vorgestern, ganz dreist: das Häschen hat ein Smartphone in der Hand, Kategorie: Flagship. Und fragt nach dem Weg. Den zeige ich ihr dann: auf meinem Handy.

Das passiert mir tatsächlich häufiger.

Können die Leute ihr Smartphone nicht bedienen? – Oder sind denen Daten zu teuer, daher nehmen sie lieber meine?

Pro-Tip für den ersten Fall: mit den meisten Handys kann man mittlerweile reden:

[Ok Google|Hey Siri] zeige <Zielort> auf der Karte

nerv…

Eine japanische Super Rube Goldberg Maschine!

Hammer:

h/t to boing boing

Referenz: Rube Goldberg machine [Wikipedia]

Wenn Atheisten wie Christen argumentierten…

Gute Unterhaltung! 🙂

Mein Nachwuchs ist nun acht Jahre alt, und ich muss mit ihm darüber sprechen, warum der gütige, christliche Gott seinen Sohn kreuzigen lässt. Man könnte das schon und durchaus auf die (lange) Liste seiner „dick moves“ setzen.

Frage: Soll ich mir Alien – Covenant (im Kino) ansehen?

Kurze Antwort: hell, yea!

Längere Antwort: wir müssen uns mal beruhigen. Prometheus war schon ein klasse Film, ich habe ihn unlängst noch mal angesehen, weil ich mich nicht mehr recht erinnern konnte. Er ist nicht „klassisches Alien“, es ist eben eine Origin-Story. Da geht es nun mal etwas langsamer los. Dafür werden viele tolle Fragen aufgeworfen, es philosophiert mächtig! Und am Ende haben wir wieder einen starken Frauen-Charakter, der das Spiel für die Menschen gewinnt.

In Covenant geht es nun härter zur Sache: viel Action, weniger Philosophie! – Wieder machen lauter Leute das falsche: „Och, nö, wir bleiben dann mal hier, und gehen nicht mit der Gruppe!“ – „Ich muss mal kurz für mich sein!“ — diesmal zieht die Action – und der Schrecken! – aber stark an!

Für Freunde der Ur-Alien Filme: ihr werdet nicht enttäuscht! Geht ins Kino, da wirken die monumentalen Szenerien und der Soundtrack am Besten!

THERE ARE NO ALIENS!

Damn.

[ credits: http://www.leasticoulddo.com/comic/20170605/ ]

Sherlock, Season #4

Ok, ok: ich bin „late to the game“. Die bezaubernde Antje wollte Sherlock ob der flinken Dialoge lieber auf deutsch gucken, also durften wir auf die ARD warten, die nun die letzten Tage endlich geliefert hat (sehr gut angelegte Gebühren!).

Nachdem wir bei den ersten zwei Folgen schon auf Zinne waren, war die letzte nun wirklich ein fulminantes Finale! – Die Intelligenz der verschrobenen Soziopathen Sherlock und Mycroft in einer bösen und extrem verschrobenen Psychopathin vereint, vielleicht sogar gesteigert! – What a ride!

Falls ich nicht der Letzte sein sollte, der die Folgen noch nicht gesehen hat: los, los! – Leider nicht in der Mediathek verfügbar, aber sicher im Handel.

Ganz großes Fernsehen!

Wieder Betrieb auf headonism.de #aufschrei

Ach, irgendwie steckt mein Content, meine schnellen Gedanken, meine Rants und Raves zuviel hier-und-da.

Ich blogge jetzt wieder häufiger.

#fckosn

Reddit AMA eines Aussteigers aus der rechten online Szene

Sehr erhellendes AMA, das ich auch gerne Lehrern empfehlen möchte, die mit Schülern über Rechte, Ausländerhass, Propaganda und Online (laut Tagesschau heißt das wohl eigentlich „cyber“-irgendwas) sprechen wollen/sollen/dürfen.

Wer die Mechanismen und Motive kennt, fällt möglicherweise nicht mehr so schnell darauf rein.

(Die Hoffnung stirbt zuletzt!)

Link zum Reddit AMA

Hacked… Classic nun statisch.

Na: huch! Da wurde die Site doch tatsächlich mal wieder gehackt. Mift.

Schuld war mal wieder phpBB. Dreckstool. Ich brauchte es aber noch, um die alten Inhalte darstellen zu können. Die habe ich nun einmal statisch bereitgestellt, ohne fancy Datenbank, etc..

Also: alles back online, hoffentlich auch länger Viren-frei. We shall see.

(Mein) Aktuelles Buch: Suelette Dreyfus und Julian Assange, “Underground: Die Geschichte der frühen Hacker-Elite”

Oh, Mann.

Zuerst zum Positiven: es wurde viel recherchiert und die Hacker-Geschichten sind recht interessant.

Aber: das Niveau der Schreibe befindet sich auf dem von minderbegabten Zehntklässlern! – Ich war schon nach dem ersten Kapital fassungslos, wie man so ein Machwerk zusammenpuzzlen, und dann auch noch mehrfach erneut auflegen kann.

Wenn man ganz, ganz stark ist, und einen die eigentlichen Geschichten der Hacker genug interessieren, dann kann man das Buch lesen. Zu empfehlen ist es aber sicher nicht.

Es hat schon Gründe, warum Julian Assange sich jetzt darauf verlegt hat, die Schreibereien anderer Leute unters Volk zu bringen – wie weit auch immer er in das Schreiben dieses Buchs wirklich  involviert war: Talent kann man ihm nicht nachsagen, und Frau Dreyfus ganz sicher auch nicht: J’accuse…! fällt mir bei dem Nachnamen nur ein: die Anklage lautet auf Dilettantismus.

Julian Assange hat übrigens ein Vorwort geschrieben, in dem er primär sagt, wie toll und wichtig er sich findet. Auch darüber muss man erstmal hinweglesen, um dieses Buch verarbeiten zu können.

Kurz: epic fail!

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