Archiv für ‘Burstmode [short|fast]’

Februar 10th, 2011

Das “Regime” in Ägypten..

Was ich mich immer frage: wann wird eine “Regierung” eigentllich zum “Regime”?

Nicht nur die Kanzlerin hat den Genossen Mubarak [1] ja früher kräftig geknuddelt, auch in der Presse war bisher nie von einem “Regime” die Rede, sondern immer vom “Partner”, oder? Und wie geht es weiter, wenn der Herr Präsident nun doch weiter im Amt bleibt, und weiter ein treuer Verbündeter im Nahen Osten ist, wie bisher? Wird das Wort “Regime” dann wieder zurückgenommen?

Ich werde mal an die Redaktion der Tagesschau schreiben, um das zu klären. Vielleicht antworten die ja mal eher als die Herren Scholz und Ahlhaus, die sich derzeit zu fein sind, Emails zu beantworten.

Überhaupt scheinen im Hamburg-Wahlkampf mal wieder die Sozialen Netzwerke als “write-only”-Medien genutzt zu werden. Da wird zwar heftig getwitttert und was nicht alles, aber es wird kein Dialog geführt. Politik, wie wir sie gewohnt sind, also. Wenigstens im Wahlkampf hatte ich da eigentlich mehr von den Kandidaten erwartet.

[1] Mubarak: arabisch für “Kuhstall” (ja, alt, sorry.. ;) )

Februar 7th, 2011

Wikileaks “Dinner For Free Speech”

Also, das ist irgendwie ..gruselig!

Via Facebook schlägt mir Wikileaks vor ein “Dinner for Free Speech” zu veranstalten. Damit das auch gelingt, werden einige dufte Tips mitgeliefert:

Hello fans.
Hosting Your Dinner Party

Send this e-invitation to as many of your friends as you can. Your friends might want to host dinners too. In any event….. Decide to host a dinner yourself!
Have dinner at home, in a restaurant, in the street, in front of the TV with the kids….do your bit to encourage as many people from as you can to participate. The important thing is to raise awareness of the issue of free speech, and to pledge support for Julian’s Defence fund and/or WikiLeaks.
A specially recorded dinner speech will be provided by Julian Assange for you and your guests to broadcast at your dinner. This is only available to you when you enrol for this dinner event.
In order to host a successful dinner party, here are a few things that might be helpful to know:

a) Use this site to enrol for this Dinner event.

b) Invite your guests as soon as possible and be clear about who the invitation is from. Click Here for your e-invite.

c) If you’re not used to hosting dinner parties or are having trouble deciding what to cook, first decide on your menu – keep it simple and seasonal. Don’t be tempted to try something last minute, stick to what you know works. If you don’t have time to cook, you could get in a take-away, arrange to meet somewhere for street food or ask friends to contribute.
Make sure you get info from your guests on any special dietary requirements. Try to balance your menu…e.g. not too much heavy carbs or cream in every course! Food that is easy to cook and serve will ensure that you are relaxed for your guests and that everyone will have a good time leaving you with plenty of time to talk.

d) Plan ahead – if you’re eating at home, take time before your party to shop and prepare ingredients, plan your table setting and seating arrangements and make sure you’ve got the required cutlery and crockery for your menu. Perhaps some flowers or similar to make the table look “dressed”

e) Preview Julian’s speech before your guests arrive if you like. The speech will be available at the on this page. You can share this with your guests when everyone is seated for dinner. Help your guests join in with the interactive part of this dinner by providing a laptop at the table and allow guests to text, email and tweet between mouthfuls !

All that said, there are no rules really, you can do a party in what ever way you prefer….we just ask that the topic of conversation at your dinner is focused on Freedom of Speech

idea….If you’re having a few people for dinner, you could set a place for Julian (who sadly won’t be able to join you in person) and place your laptop in his place setting. Open the screen to face all the other guests and play Julian’s speech to everyone. After which you can discuss your thoughts, views and ideas by Twitter, Facebook, Blog.

This is a great chance to participate in a discussion on issues that are important worldwide. EAT, LISTEN and HAVE YOUR SAY!

Da geht’s aber um viel! – Erst “nur” um “Free Spech”, dann plötzlich auch um “Julian’s Defence fund” und natürlich(er): Wikileaks. Das ist aber alles ziemlich gemischt. Und ob Julian Assanges Gerichtsverfahren – welches ja noch nicht mal ansteht, er soll ja nur, dubios, befragt werden – nun Wohl und Wehe der freien Meinungsäußerung entscheidet, weiß ich nun auch nicht.

Ich finde, dass Herr Assange der Sache wegen erst einmal etwas zurückstehen sollte, um seine Angelegenheiten zu regeln. Seine verfahrenen Verfahren sind nicht das selbe wie Wikileaks, und sie sind garantiert nicht das selbe wie freie Meinungsäußerung.

Ich wünschte, dass das bei Herrn Assange nicht immer so durcheinanderginge.

- Und einen Platz für ihn am Tisch reservieren, und Leute zu versammeln, um SEINER Stimme zu lauschen, etc., das hat für mich alles etwas zu sehr was von Führerkult, muss ich sagen.

Daher: “dislike”.

Februar 2nd, 2011

Wahl-O-Mat für die Hamburg-Wahl 2011 und einige Programmpunkte

Den neuen Wahl-O-Mat gibt es hier.

Ich habe nicht viel Neues erfahren, und keine “ach, herrje, ich soll wen wählen??”-Momente gehabt, aber damit habe ich auch nicht wirklich gerechnet..

Interessant finde ich im Ergebnis, dass alle(!) Parteien die Kita-Gebührenerhöhung wieder zurücknehmen wollen! – Auch CDU und GAL, die sie ja erst eingeführt haben! Ich meine: ich bin ja total dafür, aber.. – warum habt Ihr die dann erst eingeführt?

Total hip ist in diesem Wahlkampf übrigens die CDU, die ihre jungen, lässigen, aber spießigen (aka “traditionelle Werte”, oder so, steht auf den Plakaten, was geschickt ausgedrückt ist, weil das impliziert, dass alle anderen entweder gar keine Werte haben, oder nur so ganz doofe neumodische. Da das nicht zutrifft kann man nur schließen, dass eigentlich “spießig” gemeint ist) Kandidaten in den Stadtteilen allesamt mit Facebook-Profil und Twitter-Account versorgt hat, wobei die zumindest den Facebook-Teil sicher noch bereuen werden, weil jetzt Kreti und Pleti deren “Freunde” werden wollen, und deren Oma Neumünster, gerade frisch angemeldet, sich fragt, woher ihre Enkelin die ganzen Leute kennt. Und wenn dann noch ein wirklicher alter Freund unter den vielen falschen ist, und der Bilder vom Skinny-Dipping am Baggersee in der 11. postet und verlinkt, dann ist das Gejohle groß!

Aber tradionell-wertige Menschen waren sicher nie im Baggersee, jedenfalls nicht nackt, und in der 11. waren sie auch nie – die wurde übersprungen.

Polemik? – Oh, ja, Polemik. Ich entschuldige mich bei den CDU-Häschen, die Attacke war eher gegen Facebook und die Konsequenzen der Nutzung gerichtet.

Ein Freund schreibt jetzt kaum noch privates in seinem Profil, weil sein Arbeitgeber ihn vor einen Ausschuss gezerrt hat, um dort zu zeigen, dass seine Krankheitszeiten nur durch sein “exzessives Privatleben” hervorgerufen werden. – Eine üble und unwahre Unterstellung, möchte ich hinzufügen.

Aber schreibt nur weiter alles bei Facebook, liebe Kinder, that’s entertainment! – Nur leider früher oder später auf Eure Kosten..

Interessant beim Wahl-O-Mat war die eigentlich bekloppte Frage, ob man für die Bildung eines Nordstaats mit Niedersachen, Bremen und Schleswig-Holstein wäre, wogegen natürlich alle Parteien – zu recht! – sind. Aber halt: alle Parteien? Nein! Eine kleine gelbe Spaßpartei ist, laut Wahl-O-Mat, tatsächlich dafür!

Da kann KatJA Suding, das neue Grinsehäschen, das diesmal versucht, die FDP über die 5% zu wuchten, gleich warm anziehen, was sie aber auf den Plakaten ohnehin schon macht.. – Die alberne Schreibweise auf den Wahlplakaten, KatJA hat sich scheinbar irgendein Hiwi in einer Werbeagentur ausgedacht, um eine frohe Botschaft zu vermitteln.

Er wird immer Praktikant bleiben, aber es gibt sicher später einen Aushilfsjob bei Mövenpick für Friends of Guido.

Interessant ist auch, dass die großen Parteien für ein Alkoholverbot in Bus und Bahn sind! – Wie sollen die Fußballfans denn dann bitte vom Stadium zurückkommen? Mit dem eigenen Auto? Und überhaupt, man stelle sich das vor: Bahnhof Reeperbahn am Wochende – ausgestorben! Alle zu betrunken um mitfahren zu dürfen!

Da hat wohl mal wieder jemand nur bis wochentags, 18 Uhr gedacht!

Ich werde die Kandidaten einfach mal befragen und trage die Antworten dann hier nach.

Update 1: Es heißt auf den CDU-Plakaten tatsächlich “vertraute” Werte, nicht “tradionelle”.

Update 2: Das Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln bezieht sich (mittlerweile?) tatsächlich bloß auf das aktive Trinken im Zug oder Bus! – Naja, ok, allemal unnötig, wie ich finde.. Hatte die Kandidaten trotzdem mal angeschrieben – bevor ich meinen Fehler merkte. Mal sehen, was kommt.

Januar 24th, 2011

Zaz und William Gibson

Letzte Woche war ich in der Fabrik in Altona zum Konzert von Zaz.

Französisch-sprachige Musik, selbst gute, zieht scheinbar immer die Französischlehrer[1] in Massen[2] an, so auch hier: man konnte keine Bierflasche werfen, ohne eine pädagogische Fachkraft zu treffen, alt oder jung.

Eine ältere Lehrerin erinnerte mich an ein just bei William Gibson in “Zero Histroy” gelesenes Zitat, wo die Hauptperson des Buches sich an einem Abend zu einem Essen Dinge anzog, die nicht unbedingt zueinander passten. Sie stellte sich dabei folgende selbstkritische Frage:

How many seasons until this kind of mismatching would read, on her, as bag lady, she wondered.

- Bei der Lehrerin im Publikum war dieser Zeitpunkt lange erreicht.

Das Konzert? – Oh, das war super! Auch die Vorband: Okou, eine Band mit einer Sängerin, die mich etwas an Cassandra Wilson erinnerte, also eine phantastische Stimme hatte.

…Und zum Schluss noch einen Kalauer zum Thema “Lehrer”: eine Freundin, Lehrerin, berichtete, dass sie nach der Schwangerschaft vorerst nur halbtags wieder arbeiten würde. Ich fragte sie dann, wie das ginge: Lehrer arbeiten von acht bis eins, oder? – Und dann nur noch von acht bis halb elf? – Nach Stellen dieser Frage suchte ich eilends Deckung, um Wurfgeschossen zu entgehen.. ;)

[1] Keine Vorurteile, übrigens: wenn die (zumeist) Damen und Herren sich unterhielten ging es häufig um die Schule!

[2] Wenn Lehrer vor die Tür gehen, dann immer gleich in Rudeln, habe ich den Eindruck. Und dann wird gepichelt, dass sie nur hoffen können, keinem ihrer Schüler zu begegnen!

Januar 20th, 2011

Terry Pratchett: “Neuinszenierung für eine breite Zielgruppe”??

WTF?

Ich meine: schön, dass sich in Deutschland jemand Gedanken über das Verlegen und Neuverlegen von Terry Pratchetts Büchern macht, und wie man eine breitere Zielgruppe erreichen kann, die der Meister ganz sicher verdient, aber wieso auf diese Art?

Der Text: Ab Frühjahr werden im Manhattan Verlag (neben den regulären Neuerscheinungen) sukzessive alle Backlisttitel in neuer Übersetzung herauskommen. Mit Regina Rawlinson und Gerald Jung wurden zwei vielfach preisgekrönte Übersetzer für das ehrgeizige Projekt gewonnen.

Na, meinetwegen. Ich fand die Übersetzungen nicht so schlimm gelungen, wenn auch teilweise etwas an der Bedeutung des Originals vorbei, was aber (fast) nur auffällt, wenn man jenes kennt.

Dann aber:

Der Umschlag: Statt der witzig-ironischen Illustrationen der englischen Originalausgaben setzt Manhattan künftig für Neuerscheinungen und Backlist auf eigene Buchcover aus einem Guss, die der deutsche Künstler Tom Steyer in bester Pratchett-Manier mit einem fröhlichen Augenzwinkern gestaltet.

No fscking WAY! – Die Cover sind ein Markenzeichen und gehören zum Gesamtpaket!

Fast schlimmer ist aber für den Bibliophilen folgendes:

Die Verpackung: Auch in der Ausstattung gibt es nach langen Diskussionsrunden im Verlag einen grundsätzlichen Neuansatz, denn die Romane erscheinen künftig nicht mehr gebunden, sondern als Klappenbroschur (Thielenhaus: „Das Format der Zukunft“) mit gestalteter Innenseite und heraustrennbarem Lesezeichen.

“Das Format der Zukunft” my ass! – Wer sich die Bücher gebunden kauft, der will die Qualität und Wertigkeit der gebundenen Ausgabe, keine bekloppte Klappenbroschur!

Aber: ach, was rege ich mich auf. Ich kaufe weiter die schönen, bunten, gebundenen Originale, und freue mich daran. Es tut mir nur ums lokale Publikum leid, die nun Opfer eines Meetings der Marketing-Abteilung am Freitag Nachmittag werden.

Mehr treffende Rants zum Thema finden sich hier, in einem anderen Blog.

ps: nette Anekdote aus der Newsgroup alt.fan.pratchett: vor vielen, vielen Monden fragte ein fellow afper einmal, ob es möglich sein könnte, dass er da-und-da am so-und-so-vielten Terry Pratchett gesehen haben könnte, “or was it just an Old Fart in a Hat?“. Was der arme Mann, noch neu bei AFP, nicht wusste, war, dass der Meister selbst zu der Zeit dort auch mitlas. Er antwortete dann auch persönlich: “It was me. Terry Pratchett, OFiaH“. Es ist nicht überliefert, in welchem Erdloch sich der Fragende anschließend vor Scham selbst vergraben hat..

[Quelle der Zitate: buchreport.de]

Januar 19th, 2011

Altona / Virchowstrasse: Bürgerbegehren gegen “Stay Alive” ist gescheitert

Wie altona.info berichtet, ist das “Bürgerbegehren” gescheitert, welches die Ansiedelung der Suchthilfeeinrichtung “ABC”  und “Stay Alive” in der Virchowstrasse verhindern wollte. Ich freue mich. Die Gründe dafür sind hier nachzulesen (Achtung: (auch) polemisch!).

Den Ausgang hatte Hamburg 90,3 und das NDR Hamburg Journal schon im letzten Jahr vorhergesagt, was die Gutbürger zur Androhung rechtlicher Schritte in ihrem Blog veranlasste.

Seit dem ist dort allerdings auch kein Update zu lesen.

So ist das mit der direkten Demokratie, siehe auch der “Fall Ikea” in Altona: alle wollen eine Volksabstimmung, aber nur dann, wenn sie zu ihren Gunsten verläuft. Und wenn nicht, wird mürrisch ein neues Volk verlangt.

Ich bin kein Freund direkter Demokratie, jedenfalls solange Blätter wie die “BILD” noch so eine große Verbreitung und Einfluss haben. Aber wer das nun will, muss auch die Konsequenzen tragen.

Die Wahrheit ist: Wir sind was volkt! ;)

Januar 10th, 2011

App-Idee: Rücklicht!

..Und der von seiner Anreise immer noch hechelnde Nachbar erklärte im Pub, dass sein (Fahrrad-)Rücklicht kaputt sei.

Jetzt muss ich mich doch noch in die App-Entwicklung einarbeiten. Eine Rücklicht-App fehlt meines Wissens noch in allen Markets, dabei wäre sie doch eine echte Hilfe! – Bei Nachtfahrten einfach[1] Handy mit Rücklicht am Po befestigen und los geht’s! – Ausgebuffte Hersteller könnten gar eine Halterung für Fahrräder entwickeln!

Ich werde das zumindest mal Steve Jobs vorschlagen; seine Jünger kaufen ja eh alles, wo ein Apfel drauf ist.. ;)

[1] Sicher, es gibt einige Einschränkungen: das Wetter sollte trocken sein, oder man muss sich eine Wasser-abweisende Hülle zulegen. Die Mountain Biker ohne Schutzbleche und mit Bremsspuren aus hochgespritztem Strassendreck auf der Hose/Jacke werden daran auch nicht unbedingt ihre Freude haben. Und zu Blickwinkelabhängig sollte das Display des Telefons für optimale Sichtbarkeit auch nicht sein..

Januar 6th, 2011

Blitzeis und Uggboots

Also gut, noch einmal nach Australien…

Die Allwissende Müllhalde erklärt die Herkunft von Ugg-Boots (in der englischen Version wesentlich ausführlicher):

Australier (oder Neuseeländer, darum wird noch gestritten) haben das Schuhwerk in den 1920ern entwickelt, und zwar zunächst um die Füße von Piloten im ersten Weltkrieg warmzuhalten. In den 60ern entdeckten dann Surfer und Schwimmer die Schuhe für sich, um die Füße am Strand warmzuhalten oder aufzuwärmen. Als Name wurde “ugg boots“, “ugh boots“ und “ug boots” verwendet, was in Australien ein generischer Begriff für Schaf-Fell Schuhe mit Gummisohle ist, und daher dort auch nicht als Marke geschützt werden konnte – wie ansonsten fast überall auf der Welt.

Um 2000 herum trugen dann einige “Stars” wie Kate Hudson, die stets unglaublich schlecht gekleidete Sarah Jessica Parker und Pamela Anderson Ugg-Boots freiwillig vor Kameras und machten sie somit berühmt.

- Pamela Anderson, die kleine Blitzbirne, hat mittlerweile spitz bekommen, dass die Schuhe aus dem ganzen Schaf-Fell gemacht werden, und das jenes den Schafen nicht weggestreichelt wurde, und trägt die Schuhe seit dem nicht mehr[1]. PETA-Scheiße[2], halt.

Und nun zum Blitzeis:

Diese Schuhe wurden in Australien (oder meinetwegen Neuseeland) entworfen, wo es warm und nicht so nass ist, wie bei uns. Sie bestehen aus Schaf-Fell[3]. – Ich weiß nicht, warum so viele Mädels meinen, diese Schuhe eignen sich dadurch hervorragend für den deutschen Winter!? Die Schuhe ziehen einmal Wasser, und sehen danach fürchterlich(er) aus, die nassen Füße möchte ich mal gar nicht erwähnen, wobei das noch durch die hohe Saugfähigkeit von Wolle abgemildert werden könnte.

Und – das ist der wichtigste Punkt – sie haben kein ordentliches Profil!

Heute gab es Blitzeis im Norden, und überall vor Hamburgs S- und U-Bahnhöfen lagen gehäuft Mädchen und Frauen mit Ugg Boots auf Nase und Po (ja, teilweise auf beidem!).

Meine Damen: die Dinger sehen gar nicht so super aus – es sei denn, man steht auf Frauen mit der Yogi Bear Anmutung, stattgegeben. Dafür sind sie teuer, schnell ruiniert und taugen nicht für eisige Wege!

Mein Tip: lernt, Mädels! Lernt schnell! – Sonst regelt das die Evolution.. ;)

[1] Hat hier jemand “dumme Blondine” gesagt?
[2] PETA ist bei mir unten durch, seit sie ihre Kampagne gegen australische Wolle gemacht haben. Man solle diese boykottieren, weil die Schafe beim Scheren auch mal geschnitten werden!  - Heidewitzka, Herr Kapitän! Das passiert Milliarden von Männern täglich beim Rasieren, wo bleibt also die Kampagne gegen Gilette??
[3] Blödes Wort! – Ohne Bindestrich sieht’s irgendwie schlimm  aus, aber mit auch.. – Ein Teufelskreis!

Januar 5th, 2011

Mehr unnützes Wissen: Biergrößen in Australien!

Angeregt durch einen Artikel über die geplante und revolutionäre Einführung von neuen Biergrößen – also: Glasgrößen in Pubs – in England auf meiner Lieblings-Tech-Seite The Register[1] sah ich mal bei der Allwissenden Müllhalde nach in Australien gebräuchlichen Gläsergrößen.

Und das ist ein komplexes Thema!

Die Bezeichnungen variieren stark nach Bundesland/Metropole: Während man bei der Bestellungen eines “Pot of Gold” in Brisbane und Melbourne ein 285ml Glass Xxxx Gold bekommt, muss man in anderen Staaten ein “Middy” (Halfpint) oder “Handle” oder “Ten” (Unzen) bestellen. In Adelaide soll das dann “Schooner” heissen, was kompliziert ist, denn so heissen überall sonst die 425ml Gläser, die in Adelaide widerum “Pint” genannt werden. Ein Pint sind aber eigentlich 570ml, weshalb diese Gläsergröße auch überall in Australien so genannt wird, außer in Adelaide und Umgebung, wo ein “Pint” ein “Imperial Pint” sein soll.

Von Dingen wie “Shetland”, “Pony” und “Butcher” will ich hier mal gar nicht sprechen.

Am sichersten fährt man sicher, wenn man einfach einen “Jug” bestellt. Das ist dann viel Bier im Krug, und danach versteht sowieso niemand mehr die Bestellungen, und einem ist es auch Wurst, was letztendlich geliefert wird.

[1] “And where’s the tech-angle” fragen dort die Leser gerne. In diesem Fall wurde der Vorschlag für die Einführung einer neuen Größe vom Wissenschaftsminister gemacht, also ist es ein “Tech-Thema”!

Januar 5th, 2011

XKCD: Verbreitete Irrtümer

Durch den folgenden schönen Cartoon von xkcd habe ich den dort referenzierten Wikipedia-Artikel zu “Common Misconceptions” mal durchgelesen!

xkcd.com: misconceptions

xkcd.com: misconceptions

Sehr interessant, das alles! – Eine Menge Unnützes Wissen(tm)!

Der deutsche Artikel bei der Allwissenden Müllhalde ist bei weitem nicht so informativ und ausführlich, aber auch lesenwert. Beide Artikel haben tolle Links und Referenzen am Ende, die das Ende der Produktivität in Büros einläuten könnten, wenn sie sich erst rumgesprochen haben.

- Und falls die nicht ohnehin längst geschmackvoll durch reddit blockiert wurde..

- Und / oder durch xkcd, falls sich die Site noch nicht weiter rumgesprochen haben sollte.. – Ja, die Cartoons sind auf englisch, aber alleine für diese Seite würde sich das Englisch-lernen schon lohnen!

:)