| Name | Dutch Pinball Museum |
| Adresse | Voorhaven 12, 3024 RM Rotterdam – im historischen Gebäude „De Dubbele Palmboom“ im Stadtteil Delfshaven |
| Eröffnet | August 2015 (Gründer Gerard van de Sanden); seit 2020 am jetzigen Standort in Delfshaven |
| Sammlung | über 160 Flipperautomaten von den 1930ern bis heute, plus historische Vorläufer wie ein Bagatelle-Brett von 1853 |
| Eintritt | 2-Stunden-Slot 16 €; Tagesticket Mi 27,50 € / Sa+So 30 € (online) |
| Öffnungszeiten | Mi 12–17, Sa/So 11:50–18:10 Uhr; Mo, Di, Do, Fr geschlossen (Gruppen nach Vereinbarung) |
| Website | dutchpinballmuseum.com |
Das Dutch Pinball Museum liegt im hübschen historischen Hafenviertel Delfshaven, direkt an der Metrostation gleichen Namens (Linien A, B, C). Untergebracht ist es im denkmalgeschützten Lagerhaus „De Dubbele Palmboom“, das dem Museum seit dem Umzug 2020 deutlich mehr Platz bietet als der vorherige Standort auf der Halbinsel Katendrecht.
Angefangen hat alles im August 2015 mit der privaten Sammlung von Gründer Gerard van de Sanden, die offizielle Eröffnung im November desselben Jahres nahm sogar der ehemalige niederländische Finanzminister Gerrit Zalm vor. Seither ist das Museum stetig gewachsen: 2023 zählte es rund 25.000 Besucher, 2024 wurde es bei den TWIPY Awards, einer Art Oscar-Verleihung der Flipperszene, als „Best Location Europe“ ausgezeichnet.
Die Sammlung umfasst über 160 Flipperautomaten und reicht von mechanischen Vorläufern wie einem Bagatelle-Brett von 1853 bis zu aktuellen Stern-Maschinen. Im Erdgeschoss stehen die historischen Geräte vor 1960 eher zum Anschauen, in den oberen Stockwerken lässt sich dagegen fast alles bespielen. Moderne Stern-Automaten sind sogar mit dem Insider-Connect-System verbunden, mit dem Besucher während des Spiels digitale Abzeichen sammeln können.
Zu den Besonderheiten gehört ein komplett durchsichtiger Flipperautomat, an dem zwei Handwerker vier Jahre gebaut haben, um die gesamte Mechanik sichtbar zu machen – dazu passend zeigt das Museum mit dem 1947 gebauten „Humpty Dumpty“ auch den historisch ersten Flipper, der überhaupt Flipperfinger besaß. Eigene Räume widmen sich Dinosaurier- und Musik-Themenautomaten sowie einer Sammlung von Spielen des bekannten Designers John Popadiuk, darunter ein seltener „Magic Girl“. An interaktiven Stationen lassen sich Bauteile wie Flipperfinger, Bumper und Glocken einzeln von Hand ausprobieren, ergänzt durch Infotafeln mit QR-Codes zu Video-Erklärungen. Der Eintritt erfolgt über Zeitfenster von zwei Stunden, die Besucherzahl ist auf 125 Personen begrenzt, damit es nicht zu voll wird.
Mein Tip: bucht den ganzen Tag, es lohnt sich! Einziger Nachteil des Ladens: viel zu Essen gibt es nicht…









