NameFlippermuseum Schwerin
AdresseFriesenstraße 29, 19059 Schwerin
Eröffnet2007, betrieben als gemeinnütziger Verein
Flächerund 400 m² auf 16 Themenräumen
Sammlungüber 100 spielbare Flipper-, Arcade-Automaten und Jukeboxen, Baujahre 1937 bis heute
EintrittErwachsene 15 €, Kinder 6–15 Jahre 6 €, Familienkarte 20–25 €
ÖffnungszeitenSa/So 14–18 Uhr ohne Anmeldung; unter der Woche und für Gruppen nach Vereinbarung
Websiteflippermuseum-schwerin.de

Das Flippermuseum Schwerin liegt im Westen der Stadt, nur rund acht Minuten von der Innenstadt entfernt, und ist mit der Straßenbahnlinie 2 bis zur Haltestelle Friesensportplatz plus fünf Minuten Fußweg gut erreichbar. Betrieben wird es als gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder die Automaten selbst sammeln, reparieren und aufstellen.

Eröffnet wurde das Museum 2007 mit dem Ziel, die analoge Spiel- und Freizeitkultur rund um Flipper- und Arcade-Automaten lebendig zu halten – nicht als stille Vitrinen-Ausstellung, sondern zum Anfassen und Bespielen. Seither ist die Sammlung stetig gewachsen und deckt heute nahezu 90 Jahre Flippergeschichte ab, vom mechanischen „Weltflug“ aus dem Jahr 1937 bis zu aktuellen digitalen Modellen wie einem 2025 gebauten „Stranger Things“ von Stern.

Auf rund 400 Quadratmetern verteilen sich 16 liebevoll gestaltete Themenräume, die jeweils eine Epoche oder ein Genre aufgreifen, etwa Film, die 1970er-Jahre, Weltraum, klassische Arcade-Spiele oder Fantasy. Verdunkelte Räume, blinkende Lichter und das typische Klöppeln und Klingeln der Automaten sorgen für echte Spielhallen-Atmosphäre. Der Eintrittspreis beinhaltet freies Spielen an praktisch allen aufgestellten Geräten, Münzen braucht es dabei nicht.

Zu den Besonderheiten zählt die sogenannte Hercules-Höhle: Dort steht der „Hercules“, mit 2,36 Metern Länge und billardkugelgroßen Stahlkugeln der größte in Serie gebaute Flipperautomat der Welt. Im Kontrast dazu zeigt ein Flipper von 1933 reine Mechanik ganz ohne Elektrik. Ein eigener Raum, das „Nautilus-Zimmer“, ist als Unterwasserwelt im Stil von Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“ gestaltet, komplett mit handgefertigten Pappmaché-Details. Am ersten Sonntag jedes Monats bietet der Verein zudem kostenlose Führungen an, und die Räume lassen sich für Geburtstage, Firmenfeiern und andere Events mieten.