Oh, Mann.

Zuerst zum Positiven: es wurde viel recherchiert und die Hacker-Geschichten sind recht interessant.

Aber: das Niveau der Schreibe befindet sich auf dem von minderbegabten Zehntklässlern! – Ich war schon nach dem ersten Kapital fassungslos, wie man so ein Machwerk zusammenpuzzlen – und mehrfach erneut auflegen kann.

Wenn man ganz, ganz stark ist, und einen die eigentlichen Geschichten der Hacker genug interessieren, dann kann man das Buch lesen. Zu empfehlen ist es aber sicher nicht.

Es hat schon Gründe, warum Julian Assange sich jetzt darauf verlegt hat, die Schreibereien anderer Leute unters Volk zu bringen – wie weit auch immer er in das Schreiben dieses Buchs wirklich  involviert war: Talent kann man ihm nicht nachsagen, und Frau Dreyfus ganz sicher auch nicht: J’accuse…! fällt mir bei dem Nachnamen nur ein: die Anklage lautet auf Dilettantismus.

Julian Assange hat übrigens ein Vorwort geschrieben, in dem er primär sagt, wie toll und wichtig er sich findet. Auch darüber muss man erstmal hinweglesen, um dieses Buch verarbeiten zu können.

Kurz: epic fail!