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Gruesse aus der Grossen Stadt

Kategorie: Schwarze Seite (Seite 2 von 9)

Wikileaks „Dinner For Free Speech“

Also, das ist irgendwie ..gruselig!

Via Facebook schlägt mir Wikileaks vor ein „Dinner for Free Speech“ zu veranstalten. Damit das auch gelingt, werden einige dufte Tips mitgeliefert:

Hello fans.
Hosting Your Dinner Party

Send this e-invitation to as many of your friends as you can. Your friends might want to host dinners too. In any event….. Decide to host a dinner yourself!
Have dinner at home, in a restaurant, in the street, in front of the TV with the kids….do your bit to encourage as many people from as you can to participate. The important thing is to raise awareness of the issue of free speech, and to pledge support for Julian’s Defence fund and/or WikiLeaks.
A specially recorded dinner speech will be provided by Julian Assange for you and your guests to broadcast at your dinner. This is only available to you when you enrol for this dinner event.
In order to host a successful dinner party, here are a few things that might be helpful to know:

a) Use this site to enrol for this Dinner event.

b) Invite your guests as soon as possible and be clear about who the invitation is from. Click Here for your e-invite.

c) If you’re not used to hosting dinner parties or are having trouble deciding what to cook, first decide on your menu – keep it simple and seasonal. Don’t be tempted to try something last minute, stick to what you know works. If you don’t have time to cook, you could get in a take-away, arrange to meet somewhere for street food or ask friends to contribute.
Make sure you get info from your guests on any special dietary requirements. Try to balance your menu…e.g. not too much heavy carbs or cream in every course! Food that is easy to cook and serve will ensure that you are relaxed for your guests and that everyone will have a good time leaving you with plenty of time to talk.

d) Plan ahead – if you’re eating at home, take time before your party to shop and prepare ingredients, plan your table setting and seating arrangements and make sure you’ve got the required cutlery and crockery for your menu. Perhaps some flowers or similar to make the table look „dressed“

e) Preview Julian’s speech before your guests arrive if you like. The speech will be available at the on this page. You can share this with your guests when everyone is seated for dinner. Help your guests join in with the interactive part of this dinner by providing a laptop at the table and allow guests to text, email and tweet between mouthfuls !

All that said, there are no rules really, you can do a party in what ever way you prefer….we just ask that the topic of conversation at your dinner is focused on Freedom of Speech

idea….If you’re having a few people for dinner, you could set a place for Julian (who sadly won’t be able to join you in person) and place your laptop in his place setting. Open the screen to face all the other guests and play Julian’s speech to everyone. After which you can discuss your thoughts, views and ideas by Twitter, Facebook, Blog.

This is a great chance to participate in a discussion on issues that are important worldwide. EAT, LISTEN and HAVE YOUR SAY!

Da geht’s aber um viel! – Erst „nur“ um „Free Spech“, dann plötzlich auch um „Julian’s Defence fund“ und natürlich(er): Wikileaks. Das ist aber alles ziemlich gemischt. Und ob Julian Assanges Gerichtsverfahren – welches ja noch nicht mal ansteht, er soll ja nur, dubios, befragt werden – nun Wohl und Wehe der freien Meinungsäußerung entscheidet, weiß ich nun auch nicht.

Ich finde, dass Herr Assange der Sache wegen erst einmal etwas zurückstehen sollte, um seine Angelegenheiten zu regeln. Seine verfahrenen Verfahren sind nicht das selbe wie Wikileaks, und sie sind garantiert nicht das selbe wie freie Meinungsäußerung.

Ich wünschte, dass das bei Herrn Assange nicht immer so durcheinanderginge.

– Und einen Platz für ihn am Tisch reservieren, und Leute zu versammeln, um SEINER Stimme zu lauschen, etc., das hat für mich alles etwas zu sehr was von Führerkult, muss ich sagen.

Daher: „dislike“.

Altona / Virchowstrasse: Bürgerbegehren gegen „Stay Alive“ ist gescheitert

Wie altona.info berichtet, ist das „Bürgerbegehren“ gescheitert, welches die Ansiedelung der Suchthilfeeinrichtung „ABC“  und „Stay Alive“ in der Virchowstrasse verhindern wollte. Ich freue mich. Die Gründe dafür sind hier nachzulesen (Achtung: (auch) polemisch!).

Den Ausgang hatte Hamburg 90,3 und das NDR Hamburg Journal schon im letzten Jahr vorhergesagt, was die Gutbürger zur Androhung rechtlicher Schritte in ihrem Blog veranlasste.

Seit dem ist dort allerdings auch kein Update zu lesen.

So ist das mit der direkten Demokratie, siehe auch der „Fall Ikea“ in Altona: alle wollen eine Volksabstimmung, aber nur dann, wenn sie zu ihren Gunsten verläuft. Und wenn nicht, wird mürrisch ein neues Volk verlangt.

Ich bin kein Freund direkter Demokratie, jedenfalls solange Blätter wie die „BILD“ noch so eine große Verbreitung und Einfluss haben. Aber wer das nun will, muss auch die Konsequenzen tragen.

Die Wahrheit ist: Wir sind was volkt! 😉

Zynismus vs. Sarkasmus

Da dachte ich doch all die Zeit ich wäre ein Zyniker! Aber: nicht so.

Die Allwissende Müllhalde lehrt:

Heute bezeichnet man als Zynismus zum einen eine Haltung, die in (oft absichtlich) verletzender Weise die Wertvorstellungen anderer herabsetzt oder missachtet, und zum anderen auch eine Haltung, die moralische Werte grundsätzlich in Frage stellt (und sich darüber hinaus manchmal auch über sie lustig macht). Auch eine hieraus folgende berechnend-amoralische Einstellung und Verhaltensweise kann Ausdruck dieser Haltung sein. Zynismus kann Folge und Anzeichen von Resignation sein. (Ein Zyniker ist jemand, der Ideale hat, aber zu wissen glaubt, dass sie nicht realisierbar sind.)

[…]

Zynismus wird sehr oft fälschlich als Synonym zum Sarkasmus verwendet. Während letzterer aber nur bitter-schwarzhumorige Aussagen bezeichnet, geht Zynismus eigentlich hierüber hinaus und bezieht sich auf den Charakter und die Weltsicht eines Menschen. Sarkasmus ist also nicht unbedingt eine Äußerung von Zynismus (so wie nicht jede boshafte Aussage ein Ausdruck von Bösartigkeit sein muss).

Wieder was dazugelernt! – Ich bleibe bitte bei bitter-schwarzhumorig, das genügt mir.

Und wo lernt man sowas? Richtig: bei Max Goldt! – Danke, Herr Goldt! 🙂

Spam, automatisch übersetzt, von Mecalux für „EasyWMS“

Spam ist ja ganz toll.

Also: gelegentlich hat das ganze immerhin einen gewissen Unterhaltungswert, wie zum Beispiel eine unverlangt-zugesandte Email von Spammer „Mecalux“[1] für deren Produkt (mit dem ich nichts anfangen kann) „EasyWMS“.

Ich kann’s nicht gebrauchen, daher auch nicht bewerten, aber es muss schon einen Grund haben, dass die feinen Herren von Mecalux für Ihren Spam eine Googlemail-Adresse, nämlich infocom.almacen@gmail.com als Absender angeben, oder?

Die Referenzen für die eingebundenen Grafiken verweisen jedenfalls alle auf die Domain ems6.net, was auf Massen-(Junkmail?)Versender Experian Cheetahmail verweist., die mich gleich in fliessendem Französisch auf Ihrer Seite begrüßen; wie nett. Putain de merde.

Wo das Template für den Spam auf deren Servern steckte, erfahre ich auch gleich im Quellcode der Spam-Mail:

<!– saved from url=file://Z:\Marketing\Privada\Emailings Clientes Kompass\E-mailing clientes\2010\
Televenta\Carmen\AccionesdeMarketingUncommon\101020\ALEMANIA EASY cliente_mailing_20101019_KOM.html –>

Vielleicht findet ja ein Hacker diese Information nützlich.. 😉

Und was an diesem Spam lustig ist? – Nun, zum einen der offensichtlich automatisch übersetzte Disclaimer am Ende der Email:

Klicken Sie hier [Link entfernt], wenn Sie nicht wollen, um mehr Informationen zu dieser Firma zu erhalten.

Ihre Daten werden in einer Datenbank von Coface Services Spain SL enthalten. In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Gesetzes über den Schutz personenbezogener Daten (Gesetz 15/1999, vom 13. Dezember) können ihr Recht auf Widerspruch, Zugang und Berichtigung und Löschung personenbezogener Daten im Rahmen dieser Übung Datei durch ein Schreiben an Coface Services Spain SL. C / Madrid Aravaca 22-28040 oder per Fax 91 310 40 96

(Ich soll da klicken, wenn ich was nicht will? Um was? – Meine Daten werden enthalten? Und ich kann mein Recht? – Also ehrlich: die können mich doch mal!)

– zum anderen ist die Möglichkeit lustig, dass ich in Suchmaschinen mit diesem Posting bald höher stehen könnte, als die Firma, die den Spam verfasst hat! – Bad Marketing 101! 😉

Epic Amazon Fail…

Amazon schreibt mir: Da Sie „When We Were Kings“ gekauft haben, freut es Sie sicher, dass „the judas priest story“ am 25. Oktober 2010 erscheint.

Äh: nein!? – „When We Were Kings“ ist eine ausgezeichnete Doku über den größten Boxer aller Zeiten, Muhammad Ali, und seinen größten Kampf, den „Rumble in the Jungle„, gegen George Foreman! Was hat das denn bitte mit den Heavy-Metal-Föhnfrisuren zu tun? Die haben ja nicht mal einen einarmigen Schlagzeuger!

Nee, so nun nicht..

Aber wenigstens haben sie nun aufgehört, mir Klapskalli und sozialen Brandstifter Sarazzin andrehen zu wollen..

Innovation: „Verloren/Gefunden“-Vordrucke (und das Iphone)

Letzt gesehen: jemand hatte etwas verloren, oder gefunden, so genau habe ich nicht hingucken können (der Zwerg verlangte meine Aufmerksamkeit), was ich aber sah, war, dass die Meldung auf einem „Verloren/Gefunden (nicht Zutreffendes bitte streichen!)“-Formular-Vordruck eingetragen war!

– Es gibt wirklich Vordrucke für sowas?? – Ich meine: wie häufig verliert oder findet man etwas? Und – bei den vielleicht 0,45 Fällen pro Jahr – wie häufig denkt man sich: „Ach, jetzt einen Zettel schreiben ist schon mühsam, gibt es da keine Vordrucke? Ich werde mal im Schreibwarenladen nachsehen!“

Für solche Leute hat die Forschungs- und Entwicklungsabteilung eines großen Formularherstellers dann Überstunden geschoben, bis sie endlich, nach Jahren der Forschung, diesen Vordruck entwickelt haben. Sicher: der Chef war zunächst skeptisch, aber nach einer flammenden Rede des Marketing-Leiters für Innovation im Allgemeinen, und das man in Deutschland den Pioniergeist wieder wecken müsse, um gegen die chinesische Bedrohung auf dem Formularmarkt bestehen zu können, im Besonderen, war der Chef der Formulare-Formulare AG breitgeklopft. – Schließlich musste er auch an den Shareholder Value denken!

Und am Ende wurde dann ein praktischer Block mit Vordrucken herausgebracht, präsentiert in einem edlen Display, unter anderem in Apple Stores, wo man sowieso noch jeden Humbug an die Leute verkaufen kann[1].

Endlich: Deutschland ist wieder ganz weit vorne bei Forschung und Entwicklung innovativer Produkte!

[1] Analog zu Apple-Produkten, besonders dem Iphone, wird das Formular dann sicher nach und nach weiterentwickelt:

  • In der nächsten Version kann man auch nicht-lizensierte Schreibwaren zum Ausfüllen verwenden (vorausgesetzt, sie wurden von Hersteller abgesegnet; dieser Prozess ist leider nicht sehr transparent, und die Freigabe kann einige Zeit dauern – dafür müssen die Stift-Produzenten Abgaben an den Formular-Hersteller leisten)
  • Natürlich ist es nicht erlaubt, alle verlorenen Dinge auf diesem Zettel zu notieren. Die Anzeigen müssen den inhaltlichen Anforderungen des Herstellers genügen (no pr0n, please!)
  • Man darf den Vordruck nicht mit der linken Hand halten, dann ist die Schrift nicht mehr lesbar
  • Ausgefüllte Zettel gehören weiter dem Hersteller, der sich das Recht vorbehält, den Inhalt nachträglich zu ändern oder den Zettel ganz abzunehmen
  • Man darf das Formular nicht zweckentfremden. Das „Benutzergefühl“ muss überall gleich sein, deshalb darf man nicht dedizierte Formularfelder für andere Zwecke missbrauchen! Das Malen eines Herzchens oder einer lustigen Sonne am Rand kann zu strengen Blicken und/oder Lizenzentzug führen!
  • Nächstes Jahr kommt ein neues Modell, das besser aussieht als das alte, und endlich auch vollständig ausgefüllt werden kann.

– Hui, das könnte man ewig so weiterführen! 😀

Mein Grusel-Song: „Stadt“ von Cassandra Steen

Mal ehrlich, wie gruselig ist das denn!?

Ich bau ne Stadt für dich
Aus Glas und Gold und Stein
Und jede Straße die hinausführt
Führt auch wieder rein
Ich bau eine Stadt für dich – und für mich

Eine Stadt? Nur für dich und mich? Wie nett! – Aber: aus Glas und Gold und Stein? Wie …ungewöhnlich! Klingt nach Hochhaussiedlung im Problemviertel, minus dem Gold, natürlich. Kann ich jetzt gehen? Ach, nee, geht ja nicht, denn die Straßen die rausführen, führen auch wieder rein, Flucht ist zwecklos!

Tja, dann.. – Bitte sing diesen Song doch weiterhin ganz einfühlsam, Cassandra, aber für jemand anders, der sich in Deinem Lyric-Knast wohler fühlte, ich bin da raus!

Da ist die Metaphernkanone wohl etwas zu früh losgegangen, oder?

(Mich erinnert das grundsätzlich eher an den großartigen und zu unrecht eher unbekannten Film Dark City.. – Mein Film-Tip, und prima düstere Scheiße! 🙂 )

Hamburg Altona Altstadt: „Stay Alive“ in der Virchowstraße?

Na, da haben sich ein paar tapfere Geschäftsleute zusammengetan, um die „Ansiedelung“ der Suchthilfe „Stay Alive“ in Altona Altstadt zu verhindern, dazu in der „schönen“ Virchowstraße, was ja mal gar nicht geht, denn das würde ja die …“Industrieromantik“ zerstören!

Geworben wurde für ein Bürgerbegehren dagegen, und zwar mit einem großen Flyer, auf dem ein (sicher nicht lizensierter) Kartenausschnitt aus Google Maps den Bürger klar machen soll, was alles auf dem Spiel steht! – In unmittelbarer Nähe zu einem Swinger Club und einem Escort-Service(!! – wird sogar auf dem Kartenausschnitt dargestellt!) soll Drogenabhängigen geholfen werden! – Das geht nun wirklich nicht!

Zwar ist eine Polizeiwache damit quasi direkter Nachbar des runtergekommenen Standorts, aber trotzdem: die teuren Grundstücke!!

Die Bürgerinitiative erklärt:

Grundsätzlich möchten wir eines voranstellen: wir haben sehr wohl verstanden, wie wichtig die Arbeit des Vereins „Jugendhilfe e.V.“ in der Drogenproblematik ist. Wir wissen, dass eine Einrichtung wie das „Stay Alive“ verhindert, dass sich eine offene Drogenszene bildet, Fixerbestecke herumliegen und ähnliches. Deshalb möchten wir hier ausdrücklich mitteilen, dass wir grundsätzlich die Arbeit des Verein Jugendhilfe e.V. unterstützen.

Aber klar! – Nur:

Trotzdem halten wir die Ansiedlung der Beratungsstelle „ABC“ und „Stay Alive“ am Standort Virchowstraße 15 für kontraproduktiv, sowohl für die Einrichtung, als auch für die Anwohner.

Es geht also um die Einrichtung, für die die Gegend schlecht wäre!? – Das ist rücksichtsvoll!

Dann lernen wir, wer denn da jetzt ansässig ist:

Es sind Menschen, die bewußt hier ihr Gewerbe angesiedelt haben, weil sie die Hoffnung hatten, dass dies hier ein Viertel mit Entwicklungspotential ist, kurz weil sie an Altona glauben!

Genau so ist das! – Das hat alles nichts mit den bestimmt sehr günstigen Mieten in einer nicht gerade hochpolierten Ecke Altonas zu tun!

Diese Gewerbetreibenden bieten hochwertige Produkte an und ziehen namhafte Kunden aus der ganzen Stadt an.

„Namhafte“ Kunden gehen da hin? – In den Swinger Club, oder zum Escort Service [1]?

Durch die von Jugendhilfe e.V. angekündigten insgesamt etwa 100 Hilfsbedürftigen würde sich das Straßenbild in der Virchowstraße und umliegender Straßen nicht nur aus Sicht der Gewerbetreibenden massiv zum Nachteil verändern.

Das halte ich nun für schlicht unmöglich. Der mangelnde Charme der Gegend kann durch eine Drogenhilfe-Einrichtung schlicht nicht noch mehr leiden. Böse Zungen behaupten, dass auf die Straße spucken diese attraktiver machen würde[2]!

Die Pharisäer sind also empört: helfen? – Aber sicher. Aber nicht hier.

Es tut mir leid, aber: wenn nicht da, wo dann? – Da ist nichts drumherum, niemand, dem die Besucher was tun können. Das ist auch genau der Grund, warum da der Swinger Club geduldet ist, oder?

Ich habe selbst einen kleinen Sohn. Und ich möchte, dass er auf dem Spielplatz spielen kann, ohne dass ich Angst vor Spritzen im Sand haben muss. Dabei hilft Stay Alive. Möchte ich „Junkies vor meiner Haustür“? Nein, wenn es sich vermeiden lässt, aber irgendwo müssen die hin, Drogenprobleme lösen sich nicht durch schöne Reden! Und wer die schöne Gegend mal gesehen hat: wenn nicht da, wo dann?

Der Kampf um die Stimmen der Bürger wird, wie vieles heute, mit dem Angst-Thema verkauft: aber die Kinder!! aber die Schulen!! – Die sind sicher, keine Sorge, es ist unsere Moral, um die wir uns sorgen müssten..

Die Website der Bürgerinitiative (eigentlich eher eine „Geschäftsinitiative“) ist hier zu finden. Man kann dort auch kommentieren, aber nur, wenn man der Meinung der Veranstalter ist. Meine Kommentare wurden sicherheitshalber nicht veröffentlicht. Wirkliche Diskussion ist also unerwünscht.

Ich veröffentliche hier übrigens auch gerne Kommentare der Gegenseite..

[1] Polemik, ich weiss. Der Punkt ist: wenn da jetzt „namhafte“ Kunden hingehen – was auch immer uns das sagen soll – so kommen die trotzdem, nicht weil die Virchowstraße so schön ist! – Und sie parken vermutlich vorm Swinger Club. Also: mein Respekt den ansässigen Geschäftsleuten, make no mistake, aber mein Disrespekt der Argumentation!

[1] Polemik #2, man möge mir verzeihen. Trotzdem würde ich meine ungeborene (und auch ungeplante)  Tochter dort (und zwar jetzt schon!) nachts nicht alleine langgehen lassen.

Bruno und die Vuvuzela („Uwe Seeler“?)

Bruno, der Kumpel meines Sohnes, kommt die nächste Zeit erstmal nicht mehr in die Krippe, er ist im Krankenhaus. Klein-Bruno ist mit einer verdammten Vuvuzela im Mund durch die Wohnung gelaufen und dabei ausgerutscht. Die blöde Tröte ist ihm einmal schön in den Rachen geschossen. Jetzt kann Bruno sich die nächsten Wochen erstmal nur flüssig ernähren.

Ein Grund mehr die Drecksdinger zu hassen.

Ich sollte bei mir zuhause dringend mal meine Böller von Silvester aus dem Keller holen, damit ich die beim nächsten Schland-Spiel nach den zwei netten Nachbarn werfen kann, die es witzig finden, bei jedem Tor auf den Balkon zu laufen und zu tröten, und: Scheisse! das waren jetzt mal VIER TORE!! 🙁

Vermutlich erwischt Nachbar Dennis sie aber vor mir, dann kann denen eh keiner mehr helfen.. 😉

Warum die Deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde rausfliegt

Wie könnten Fußballer deutlicher limitierte geistige Möglichkeiten zeigen, als durch die Auswahl ihres „Kabinensongs“. Bei der letzten WM war es ein bekloppter Song von Xavier Naidoo, der mal wieder deutlich machte, dass der Typ beim Schreiben seiner Texte so dermaßen zugekifft sein muss, dass er zwar noch deutsche Wörter aneinanderreihen kann, die deutschem Satzbau grob genügen, aber dennoch inhaltlich überhaupt gar keinen Sinn ergeben!

httpv://www.youtube.com/watch?v=UxGFQTtKKcE

Nun ist es aber (tatsächlich) nochmal schlimmer geworden, denn der neue „Kabinensong“ ist von Bushido und macht auch keinen herausragenden Sinn [1], ist dafür aber musikalisch auch schlechter[2], Respekt!

httpv://www.youtube.com/watch?v=8QxqTUR__Qg

(Hat schon was von „singenden“ Container-Bewohnern, oder?)

Mehr fantastische Geschichten zur Songwahl gibt es (zum Beispiel) hier zu lesen.

Concludio, jedenfalls: Vorrunden-Aus für die deutsche B-Elf! – Bye-bye!

On the bright side: Allgemein interessant für die WM ist dieser Link, wo man noch eine Menge über Bier lernen kann! 🙂

[1] Eine Aneinanderreihung pathetischer Phrasen: „Ich glaub‘, ich sprech’s für das ganze Land, wenn ich sage: ‚Geht raus und gewinnt diesen Kampf!‘ Wir hol’n uns den Pokal. Und das zum vierten Mal“ – ui, ui, ui…

[2] Verkappte Schlagermucke mit dem Standard-Bushido-Timbre verschönert, der beim Sprechsingen immer klingt, als würde er sich dabei übergeben!

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